21.09.2016 | Bad Rippoldsau-Schapbach

Landschaftspflegetag Baden-Württemberg: Offenhaltung und Naturschutz durch Landwirtschaft im Schwarzwald

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Der diesjährige Landschaftspflegetag führt uns in den Nordschwarzwald. Die Gemarkungen der Gemeinden sind walddominiert, Bad Rippoldsau-Schapbach weist einen Waldanteil von 90% auf. Groß ist deshalb die Motivation der Bürger, den Anteil der Offenlandschaft als Mindestflur zu erhalten. Für die Landwirtschaft sind die Wiesen, Weiden und wenigen Äcker eine ökonomische Herausforderung – ohne öffentliche Gelder geht es auf solchen Standorten nicht.

Das jahrhundertelange bäuerliche „Ringen“ zwischen Waldrand und steilen Wiesentälern hat für die Natur wertvolle Lebensräume hervorgebracht: artenreiches Grünland, Trockenmauern sowie Feldhecken, um nur einige zu nennen. Die Naturschutzverwaltung und die Landschaftserhaltungsverbände bemühen sich zusammen mit der Landwirtschaft, diese naturschutzfachlich wertvollen Lebensräume zu erhalten und den Betrieben die Landschaftspflege als zusätzliches Standbein zu vergüten.

Der vom Land unterstützte Landschaftspflegetag fokussiert auf Schwerpunktthemen, zeigt Lösungen, vernetzt Akteure und regt den interdisziplinären und überregionalen Austausch an. Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Bilder der Veranstaltung

Grußwort und Vorstellung der Gemeinde Bad-Rippoldsau-Schapbach durch Bürgermeister Bernhard Waidele.

Blick in den Saal. Über 150 Teilnehmende konnten zum diesjährigen Landschaftspflegetag begrüßt werden.

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert (Landkreis Freudenstadt) begrüßte die Teilnehmenden.

Als Vertreterin für den Regierungsbezirk sprach Regierungspräsidentin Nicolette Kressl ebenfalls ein Grußwort.

Staatsekretär Dr. Andre Baumann (Ministerium für Umwelt, Klima und Naturschutz Baden-Württemberg) unterstrich die Rolle der Landwirtschaft bei Offenhaltung und Naturschutz im Schwarzwald.

am Tisch links von vorne: Bürgermeister Bernhard Waidele (Bad Rippoldsau-Schapbach), Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (Regierungsbezirk Karlsruhe), Peter Herrner (Landschaftserhaltungsverband im Landkreis Freudenstadt e.V.). Am Tisch rechts von vorne: Abgeordneter Dr. Friedrich Bullinger MdL, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert (Landkreis Freudenstadt), Diana Fritz (Landschaftserhaltungsverband Landkreis Rastatt e. V.)

Ulrike Schütze (Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg) führte durch das Programm.

Diana Fritz (Landschaftserhaltungsverband Landkreis Rastatt e. V.) erläuterte in Ihrem Beitrag die Bedeutung der Mindestflur vor allem in waldreichen Regionen wie dem Nordschwarzwald und gab Beispiele für die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Mindestflurkonzeption.

Unter dem Motto „Es darf gemeckert werden – Schafe und Ziegen
für ein offenes Murgtal“ stellte Bürgermeister Toni Huber (Weisenbach) das sogenannte Weisenbacher Modell vor.

Manfred Knobel (Aitern) stellte seinen Naturschutzbetrieb vor.

Diskussionsrunde

Die Arbeit des Landschaftserhaltungsverbands Landkreis Freudenstadt e. V. wurde durch den Geschäftsführer Peter Heffner vorgestellt.

Exkursion zum Kupferberg 1

Exkursion zum Kupferberg 2: Erläuterungen zu den landwirtschaftlichen Betrieben am Kupferberg durch die Eigentümer.

Exkursion zum Kupferberg 3: Erläuterungen zu den landwirtschaftlichen Betrieben am Kupferberg durch die Eigentümer.

Maschinenvorführung am Steilhang 1

Maschinenvorführung am Steilhang 2

Maschinenvorführung am Steilhang 3

Maschinenvorführung am Steilhang 4