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Biologische Vielfalt

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aktueller FlyerBiotopverbund bezeichnet einen räumlichen Verbund zwischen gleichartigen Lebensräumen in einer Landschaft. Die Distanz zwischen den Lebensräumen muss von den sie bewohnenden Arten überwindbar sein, um eine Populationsausbreitung zu ermöglichen. Dies kann über verbindende Trittsteinflächen oder Korridore gewährleistet werden.

Das zentrale Ziel beim Ausbau des Biotopverbundes ist die Stärkung der biologischen Vielfalt (§21 Abs. 1 BNatschG). Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem Schutz bereits bestehender Lebensräume, sondern auch darauf, ökologische Funktionsbeziehungen sicherzustellen. Auch wenig mobile Arten sollen in der Lage sein, sich räumlich ausbreiten zu können, auch um auf sich ändernde Umweltbedingungen reagieren zu können. Langfristig gesehen sichert dies den genetischen Austausch und damit das Überleben der Arten beziehungsweise die Resilienz von Ökosystemen.

Für Baden-Württemberg entwickelte die Landesanstalt für Umwelt Fachpläne für Offenland- und Gewässerlebensräume. Dabei bleibt die Vernetzung vor allem in Waldlebensräumen, zwischen Waldbiotopen und von spezialisierten, strukturgebundenen und weniger mobilen Waldarten weitgehend unberücksichtigt. Der Biotopverbund Wald soll an vorhandene Planungen anknüpfen, Lücken schließen und eine Verbindung von Lebensräumen innerhalb des Waldes und im Übergangsbereich zum Offenland entwickeln.

Es gibt verschiedene Strukturen, die die Vernetzung von Lebensräumen im und am Wald unterstützen, wie Waldränder oder andere Lichtwaldelemente, Totholzstrukturen, aber auch durchgängige Gewässer. Hierzu geben die Vorträge dieses Symposiums Auskunft.

Weitere Infos unter

Veranstaltung 2026

Biotopvernetzung im und am Wald: Übergangsbereiche und Trittsteine
17.11.2026 | Online

Veranstaltung 2022 bis 2025