23.10.2026 | Königsfeld im Schwarzwald

Therapieraum Wald – was können Kur- und Heilwälder leisten? (Die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050)

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Inhalt

Regelmäßige Aufenthalte im Wald haben nachweislich das Potenzial, eine Vielzahl von Gesundheitsrisiken zu mindern, Genesungsprozesse zu unterstützen und Beschwerden zu lindern. Um den Wald für Gesundheitsförderung und Therapie zugänglicher zu machen, braucht es das Engagement und die Zusammenarbeit verschiedenster Praxisfelder. Kur- und Heilwälder bieten hierfür einen konzeptionellen und organisatorischen Rahmen.

Sie wünschen sich fundierte Informationen zum Thema Gesundheitsangebote im Wald, zum Waldbaden und zur Schaffung von Kur- und Heilwäldern? Raum für Vernetzung, Austausch und konkrete Praxishilfen? Dann laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns der Frage nachzugehen, wie die Forstpraxis, Kommunen, Tourismus- und Gesundheitsakteure zur Förderung von Gesundheitsangeboten im Wald beitragen können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wälder Baden-Württembergs sind unersetzlich für Natur und Klima, für Wirtschaft und Erholung, für Gesundheit und Lebensqualität. Zugleich stehen sie vor großen Herausforderungen. Die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 schafft Lösungsansätze und verbindet konkrete Maßnahmen mit einem fortlaufenden Dialog.

Die Regionalen Waldgespräche sind dabei unser zentrales Dialogformat. Sie schaffen Raum für Beteiligung, Information und Austausch über Ziele, Maßnahmen und den Prozess der Waldstrategie. Sie greifen waldpolitische Debatten auf, stärken die Vernetzung rund um den Wald und entwickeln die Handlungsfelder der Waldstrategie gemeinsam weiter.

Dazu brauchen wir die Perspektiven und die Expertise vieler Akteurinnen und Akteure: aus Kommunen und Landkreisen, Fachverwaltungen, Verbänden und Vereinen aus den Bereichen Wald und Holz, Gesundheit, Tourismus, Jagd, Privatwald und Naturschutz – ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit.

In der Saison 2026/2027 wollen wir den Dialog noch weiter öffnen und verstärkt mit Verbänden zusammenarbeiten. Kooperationen unter anderem mit dem Landeswaldverband, dem NABU und der Forstkammer setzen neue Impulse. Zugleich möchten wir Akteure aus dem Gesundheitsbereich und Waldbesitzerinnen stärker in die Waldstrategie einbinden.

Ich lade Sie herzlich ein: Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven ein und gestalten Sie die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 mit. 

Marion Gentges MdL
Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg