18.03.2027 | Karlsruhe

Wie können wir den dezentralen Wasserrückhalt im Wald stärken? (Die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050)

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Der Klimawandel führt zu einer Häufung von Extremwetterereignissen wie Starkregen und Dürre. Diese können die Gesundheit der Waldökosysteme und die Infrastruktur im Wald beeinträchtigen.

Wie können wir auf zu viel oder zu wenig Wasser im Wald reagieren? Welchen Einfluss können Maßnahmen zum Wasserrückhalt im Wald auf das Abflussverhalten des Wassers haben? Wie können wir den Wasserrückhalt im Wald stärken und nebenbei etwas Gutes für den Waldnaturschutz oder die Erholungswirkung im Wald tun?

Diesen Fragen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen und den Expertinnen und Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg sowie den Forstleuten vor Ort auf einer Exkursion im Raum Karlsruhe widmen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wälder Baden-Württembergs sind unersetzlich für Natur und Klima, für Wirtschaft und Erholung, für Gesundheit und Lebensqualität. Zugleich stehen sie vor großen Herausforderungen. Die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 schafft Lösungsansätze und verbindet konkrete Maßnahmen mit einem fortlaufenden Dialog.

Die Regionalen Waldgespräche sind dabei unser zentrales Dialogformat. Sie schaffen Raum für Beteiligung, Information und Austausch über Ziele, Maßnahmen und den Prozess der Waldstrategie. Sie greifen waldpolitische Debatten auf, stärken die Vernetzung rund um den Wald und entwickeln die Handlungsfelder der Waldstrategie gemeinsam weiter.

Dazu brauchen wir die Perspektiven und die Expertise vieler Akteurinnen und Akteure: aus Kommunen und Landkreisen, Fachverwaltungen, Verbänden und Vereinen aus den Bereichen Wald und Holz, Gesundheit, Tourismus, Jagd, Privatwald und Naturschutz – ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit.

In der Saison 2026/2027 wollen wir den Dialog noch weiter öffnen und verstärkt mit Verbänden zusammenarbeiten. Kooperationen unter anderem mit dem Landeswaldverband, dem NABU und der Forstkammer setzen neue Impulse. Zugleich möchten wir Akteure aus dem Gesundheitsbereich und Waldbesitzerinnen stärker in die Waldstrategie einbinden.

Ich lade Sie herzlich ein: Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven ein und gestalten Sie die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 mit. 

Marion Gentges MdL
Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg